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The City of Heidel­berg and its sights: Church of the Holy Spirit

The Church of the Holy Spirit was first docu­men­ted as parish church in 1239. This basi­lica, pro­bably from the late Roma­nes­que period, was repla­ced in 1398 by the buil­ding you can see today. Elec­tor Ruprecht III. (beco­m­ing King Ruprecht I. later) had orde­red to build this late Gothic col­le­giate church in com­bi­na­tion with foun­ding the uni­ver­sity in 1386. In the first days the church was not only used for ser­vices, but also as a lec­ture hall by the uni­ver­sity. The inte­rior of the church con­sisted of a three-aisled nave and choir. The library was loca­ted on the gal­lery. The world famous Biblio­theca Pala­tina was foun­ded by elec­tor Ludwig III. in the time during 1410 to 1436 by lea­ving his valu­able collec­tion of books to the library. But it was stolen during the Thirty Years´ War (1618 -1648) by Gene­ral Tilly. This spoils of war were later given to pope Gregor XV. as a gift by elec­tor Maxi­mi­lian I. of Bava­ria.


About 70 years later the Church of the Holy Spirit was again the reason for trou­ble. It was set on fire and almost des­troyed by the French army of King Ludwig XIV. in the Pala­tine war of suc­ces­sion in 1633. All graves of the Pala­tine elec­to­ral rulers were des­troyed, except the one of Ruprecht III. When recon­struc­ted later, the church got a Baro­que style roof, and this is still the way it is loo­king today. Very spe­cial on this church are the market stalls which are erec­ted against its eas­tern and sou­thern out­side walls. Need­ful and unnec­cessary things are actually sold to tou­rists in this sou­ve­nir stalls. The Church of the Holy Spirit was used over the years by Pro­tes­tants and Catho­lics. The degree “Simul­ta­neum” was per­mit­ting both con­fes­si­ons to do ser­vices simul­ta­ne­ously since 1698. But it was also the reason for buil­ding a par­ti­tion, which finally was pulled down in 1936.
TIP: Keep in mind to climb up the steeple if you visit the church. After making the steep ascent you will have an ama­zing view over the Old Town, from Neckar up to the castle.

Die Geschichte des Hei­del­ber­ger Schlos­ses

Das Hei­del­ber­ger Schloss – welch ein geschichts­träch­ti­ger Ort – gele­gen auf einer Ter­rasse des König­stuhl ober­halb des Neckars. Seine Anfänge rei­chen bis ins 13. Jahr­hun­dert zurück. Urkun­den erwäh­nen eine Burg, die wohl schon unter den Bischö­fen zu Worms ent­stand. Um 1303 gibt es bereits zwei Burgen, eine obere Burg auf dem Gais­berg und eine zweite Burg, deren Stand­ort bereits dem des heu­ti­gen Schlos­ses zuge­ord­net wird.

Der Ausbau der Burg­an­lage zum mit­tel­al­ter­li­chen Stamm­sitz beginnt sicher­lich mit der Ver­gabe der Kur­würde 1329 an Rudolf II. (1306 – 1353), den ersten pfäl­zi­schen Kur­fürs­ten. Bereits Ruprecht I. (1309 – 1390), der auch die Hei­del­ber­ger Uni­ver­si­tät grün­dete, ver­an­lasste ver­schie­dene Ver­grö­ße­run­gen der Wohn­ge­bäude sowie eine erheb­li­che Ver­stär­kung der Siche­rungs­an­la­gen.

Nach­fol­gende Kur­fürs­ten erwei­ter­ten die Burg zuse­hends als Fes­tung mit Reprä­sen­ta­ti­ons­cha­rak­ter. Türme, Mauern und Wälle soll­ten vor Über­fäl­len schüt­zen. Ruprechts­bau, Biblio­theks­bau, Lud­wigs­bau und Glä­ser­ner Saal dien­ten vor allem der Reprä­sen­ta­tion und zur Macht­de­mons­tra­tion.

Kur­fürst Otthein­rich (1502 – 1559) ließ den Otthein­richs­bau errich­ten – einen frühen Renais­sance­bau mit einer herr­li­chen Prunk­fas­sade. Die Burg wird damit zum Schloss. In den nach­fol­gen­den Jahren ent­ste­hen u.a. der Fried­richs­bau, der Eng­li­sche Bau und der Garten Hortus Pala­ti­nus. Diese in drei Ter­ras­sen ange­legte Park­an­lage mit ihren exo­ti­schen Pflan­zen, Irr­we­gen, Grot­ten und Lust­häus­chen galt als “achtes Welt­wun­der”, wurde aber nie ganz fertig gestellt.

Die poli­ti­schen Ver­stri­ckun­gen und das böh­mi­sche Deba­kel des Kur­fürs­ten Fried­richs V. (1596 – 1632) und dem daraus ent­stan­de­nen Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg, bedeu­te­ten für Heidel­berg, das Schloss und seine Herr­scher nichts Gutes. Zer­stö­run­gen und Plün­de­run­gen der Stadt und der umlie­gen­den Dörfer, ein erheb­lich beschä­dig­tes Schloss und der Ver­lust der Kur­würde waren das Ergeb­nis seiner geschei­ter­ten Poli­tik. 1649 zog der Sohn Fried­richs V., Karl I. Ludwig, als neuer Herr­scher in Heidel­berg ein. Im West­fä­li­schen Frie­den von 1648 wurde der Kur­pfalz zwar wieder eine neue Kur­würde zuge­stan­den, doch mit erheb­lich weni­ger Pri­vi­le­gien aus­ge­stat­tet. Der Kur­fürst begann seine Resi­denz zu repa­rie­ren, doch für bedeu­tende Neu­bau­ten fehlte vor­erst das Geld.

Wieder führ­ten poli­ti­sche Ver­stri­ckun­gen zu großem Unheil. 1671 ver­hei­ra­tete der Kur­fürst Karl I. Ludwig seine Toch­ter Lise­lotte von der Pfalz, mit Phil­ipp von Orléans, einem Bruder des Son­nen­kö­nigs, Ludwig XIV. Dieser mel­dete 1685 Erb­an­sprü­che an, als Kur­fürst Karl II., der zwi­schen­zeit­lich in Heidel­berg an der Macht war, kin­der­los ver­starb. Der Pfäl­zi­sche Erb­fol­ge­krieg brach aus und zwei Mal besetz­ten fran­zö­si­che Trup­pen Heidel­berg und das Schloss. Wäh­rend bei den Zer­stö­run­gen am 6. März 1689 das eine oder andere Haus sowie Teile des Schlos­ses noch ver­schont wurden, mach­ten die fran­zö­si­schen Sol­da­ten im 13. Juni 1693 ganze Arbeit. 27000 Pfund Pulver brach­ten Türme, und Befes­ti­gungs­mau­ern bei der Aktion “Heidel­berg Delta” zum Ein­stür­zen.

Von den Zer­stö­run­gen im Erb­fol­ge­krieg hat sich das Hei­del­ber­ger Schloss nie ganz erholt. Mann­heim war inzwi­schen zur kur­fürst­li­chen Resi­denz­stadt ernannt worden und der Kur­fürst Carl Theo­dor führte von dort aus seine Amts­ge­schäfte. 1764 wurden dann end­gül­tig alle Pläne für einen Wie­der­auf­bau zunichte gemacht. Ein Blitz­ein­schlag ver­ur­sachte einen Brand und rich­tete wei­te­ren, erheb­li­chen Scha­den an. Vom eins­ti­gen Schloss blieb eine sich selbst über­las­sene Ruine übrig, allen­falls noch als Lie­fe­rant für hoch­wer­ti­ges Bau­ma­te­rial genutzt.

Welt­be­rühmt wurde die Schloss­ruine durch die zu Beginn des 19. Jahr­hun­derts auf­kom­mende Roman­tik. Nach der Neu­grün­dung der Uni­ver­si­tät 1803 erlebte Heidel­berg eine zweite Blü­te­zeit und zog Stu­den­ten und junge Künst­ler aus ganz Deutsch­land an. Sie beschrie­ben das zer­störte Schloss als Sinn­bild deut­scher Geschichte und ver­ewig­ten den Bau in ihren Gemäl­den, roman­ti­schen Geschich­ten oder Versen. Die bekann­tes­ten Namen aus der Zeit sind Carl Phil­ipp Fohr, Karl Rott­mann und Ernst Fries, Achim von Arnim, Cle­mens Bren­tano, Fried­rich Höl­der­lin und Joseph von Eichen­dorff. Selbst Johann Wolf­gang von Goethe schwärmte in seinen Tage­bü­chern, Auf­zeich­nun­gen und Skiz­zen von der Ruine, der Stadt und der Land­schaft.

Aus­ge­rech­net ein Fran­zose, der emi­grierte Graf Charles de Gaim­berg (1774 – 1864), wurde zum Retter der Schloss­ruine. Er war der Erste, der sich um die Erhal­tung der Ruine bemühte. Gaim­berg doku­men­tierte das Schloss in zahl­rei­chen Detail­zeich­nun­gen und seine Kunst­samm­lung bil­dete später die Basis des Kur­pfäl­zi­schen Muse­ums.

Heidel­berg sights: St. Peter´s Church

St. Peter’s Church is loca­ted right oppo­site the university’s library. It’s the oldest church of Heidel­berg and the former ver­sion of this buil­ding was first docu­men­ted in 1196. It was a Roma­nes­que church in the middle of a small vill­lage. The city of Heidel­berg was foun­ded in the begin­ning of the 13th cen­tury by a dynasty called the Wit­tels­ba­cher. The church was loca­ted out­side the city walls for a long time. The envi­rons of St. Peter’s Church were used as a ceme­tery until the ope­ning of the moun­tain ceme­tary in 1844. Even today you can find graves and monu­ments of the past cen­tu­ries if you take a walk around the buil­ding. Inside the church you can also visit a lot of graves of pro­fes­sors of the uni­ver­sity, elec­to­ral civil ser­vants and other respec­ted citi­zens. The most famous grave is the one of poet Olym­pia Fulvia Morata. She died in Heidel­berg in 1555 und was known as one of the most eru­di­ted woman of her time.

In former times St. Peter´s Church was used as a parish church, in 1400 it was appoin­ted col­le­giate church by elec­tor Ruprecht III. It was com­ple­tely res­to­red in 1489. The chapel with an arched choir and the west-tower were desi­gned in a late Gothic style. Des­troyed in the Pala­tine war of suc­ces­sion (1689 – 1693), it was rebuilt at the begin­ning of the 18th cen­tury in a Baro­que style. 1863 – 1870 it was recon­struc­ted in neo-Gothic style with a three-aisled nave. Even until today this church has been rede­si­gned for a couple of times, because of various reno­va­tions and chan­gings in uti­li­za­tion.

Today St. Peter’s Church is used by the uni­ver­sity for pro­tes­tant ser­vices, as well as for various con­certs and exhi­bi­tons.

The church is open to the public on working days bet­ween 10 a.m. and 2 p.m. from April to Octo­ber.

Sehens­wür­dig­kei­ten in Heidel­berg

Alte Brücke, Phi­lo­so­phen­weg, Hei­lig­geist­kir­che, alte Uni­ver­si­tät
Sehens­wür­dig­kei­ten in Heidel­berg

Wir haben hier eine kleine Aus­wahl der vielen Hei­del­ber­ger Sehens­wür­dig­kei­ten für Sie zusam­men­ge­stellt. Die Infor­ma­tio­nen zu den wich­tigs­ten Attrak­tio­nen finden Sie hinter den Menü­punk­ten in der linken Navi­ga­ti­ons­leiste. Aber auch bei den nach­fol­gend auf­ge­führ­ten Museen, Gebäu­den oder Denk­mä­ler lohnt sich ein Besuch.

Das kleine, aber feine Museum liegt mitten in der Alt­stadt von Heidel­berg. Es erin­nert an das Leben und Werk Fried­rich-Eberts, den ersten Prä­si­den­ten der Wei­ma­rer Repu­blik. Tipp: Wer einen Ein­druck vom Leben und Arbei­ten der Men­schen in Heidel­berg Ende des 19. Jahr­hun­derts bekom­men möchte, dem sei ein Besuch der Geburts­woh­nung Fried­rich Eberts unbe­dingt emp­foh­len.

Ein­zig­ar­tige phar­ma­zeu­ti­sche Samm­lun­gen aus der Geschichte der Phar­ma­zie kann der Besu­cher im Deut­schen Apo­the­ken-Museum bestau­nen. Aus­ge­stellt sind dort neben unzäh­li­gen alten Arznei- und Heil­mit­tel auch Gefäße, Gläser, Bücher, alte Hand­schrif­ten, Rezep­tur­ge­räte und Labore sowie kom­plette Apo­the­ken­ein­rich­tun­gen, teil­weise aus dem 17. Jahr­hun­dert. Mit der Ein­tritts­karte zum Hei­del­ber­ger Schloss­hof können sie auch das Deut­sche Apo­the­ken-Museum besich­ti­gen.

Heidelberg

Das Kur­pfäl­zi­sche Museum gilt als das Schatz­käst­chen von Heidel­berg. Seine kunst- und kul­tur­his­to­ri­schen Samm­lun­gen aus den ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­ten gehen auf den fran­zö­si­schen Emi­gra­ten Charles de Graim­berg zurück, der sich auch sehr für die Erhal­tung der Schloss­ruine ein­setzte. Aus weit frü­he­rer Zeit gibt es u.a. archäo­lo­gi­sche Fund­stü­cke von Römern und Kelten zur Stadt­ge­schichte zu bestau­nen.

Begibt man sich auf der Haupt­straße vom Rat­haus in Rich­tung Osten, so stößt man am Ende der Straße auf das 1775-1781 im Stil eines römi­schen Sie­ges­to­res gebaute Karls­tor. Der Bau ist reich ver­ziert und trägt die Por­träts des Kur­fürs­ten Karl Theo­dor und seiner Gemah­lin sowie vier Pfäl­zer Löwen. Tipp: Auf dem Weg zum Karls­tor kommt man immer wieder an schö­nen baro­cken Häu­ser­fas­sa­den vorbei.

Der Korn­markt ist ein klei­ner Platz direkt an der süd­öst­li­chen Rat­haus­fas­sade gele­gen. In der Mitte thront eine Mari­en­skulp­tur mit Jesus­kind aus einer Zeit, als der neue Kur­fürst Phil­ipp Wil­helm 1685 die bis dahin pro­tes­tan­ti­sche Kur­pfalz wieder katho­lisch machen wollte. Vom Platz aus hat man eine inter­es­sante Aus­sicht auf das über den Häu­sern gele­gene Schloss. Dieses ist über einen Fußweg oder über die Berg­bahn – beides begin­nend nahe des Korn­mark­tes – zu errei­chen.