Sehenswürdigkeiten in Heidelberg
Wo kann man den viel beschriebenen und besungenen Heidelberger Dreiklang von Natur, Stadt und Schloss am Besten betrachten? Natürlich auf dem Philosophenweg. Erreichen kann man den berühmten Heidelberger Weg u.a. über den Schlangenweg, einen steilen Anstieg, welcher direkt am nördlichen Ende der alten Brücke beginnt. Hat man den halben Kilometer langen Aufstieg geschafft, so wird man mit einem herrlichen Blick über das Neckartal und die Stadt belohnt. Aber nicht nur die Aussicht ist bemerkenswert, auch das milde Klima und die Vegetation ist außergewöhnlich. Der aufmerksame Besucher findet hier Exoten wie Zitronenbäume, Bambus, Palmen, Pinien und die amerikanische Zypresse. Selbst einen blühenden Granatapfelbaum kann man im Frühjahr bestaunen, doch Früchte hat der Baum bis jetzt noch nicht getragen, denn dazu ist das Klima dann doch nicht warm genug.
Übrigens, nicht berühmten Philosophen, sondern vermutlich den Studenten hat der Weg seinen Namen zu verdanken. Sie entdeckten den Ort schon frühzeitig für Spaziergänge und romantische Zweisamkeiten.
Weitere Orte, die direkt oder nahe des Philosophenweges liegen, sind das Philosophengärtchen, die Eichendorffanlage, der Bismarckturm, die Gedenksteine für die Liselotte aus der Pfalz und den Dichter Friedrich Hölderlin, sowie die Meriankanzel und den Merianblick.
Tipp: Besuchen Sie den Philosophenweg im Sommer eher am frühen Vormittag oder am frühen Abend. Dann ist es noch nicht - oder nicht mehr so heiß. Auch steht abends die Sonne tief im Westen und scheint weich und malerisch auf die Stadt und das Schloss.
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